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Filmabend - Landraub | FIAN Österreich

Food First Information and Action Network

Int. Menschenrechts-Organisation für das Recht sich zu ernähren

Filmabend - Landraub 28. 04. 2016

Landraub Flyer vorne 1

Filmabend

Die Grünen Schwanenstadt laden recht herzlich bei freiem Eintritt zu dem Film "Landraub" im Kino Schwanenstadt.

am 28. April 2016 um 19:30 Uhr

mit anschließender Diskussion mit 

Brigitte Reisenberger von FIAN Österreich und Christine Pichler-Brix von ÖBV- Via Campesina Austria

Sehen Sie sich den Film an, bilden Sie sich eine Meinung und diskutieren Sie mit uns.

 

Landraub – ein Film von Kurt Langbein und Christian Brüser

Agrarflächen sind das neue Gold; durch die immer weiter voranschreitende Verknappung von fruchtbaren Ackerflächen durch z.B. Bodenversiegelung und Verbauung, wird diese wertvolle Gut zunehmend interessant für Investoren. Geldanleger und Regierungen sichern sich riesige Landflächen, vornehmlich in den ärmeren Ländern Welt und wollen so ihre Profite und Macht maximieren. Verlierer sind die lokalen Kleinbauern und die Umwelt. International wird dieses Vorgehen als Landgrabbing bezeichnet. Der Film von Kurt Langbein und Christian Brüser portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen.

 Landraub auch vor unserer Haustür

 „Landraub“ blickt auch kritisch nach Europa, denn auch hier schreitet die Landkonzentration rapide voran. Wie Recherchen von FIAN zeigen, mischen österreichische Akteure kräftig im Wettlauf um Land in Osteuropa mit. Die Bäuerinnen und Bauern in Rumänien profitieren vom Investitionsboom kaum, ganz im Gegenteil,  sie werden zunehmend verdrängt.  „Auch in Europa muss bei der Verwaltung von Land die bäuerliche,  ökologisch und sozial gerechte Produktion von Nahrungsmitteln Vorrang bekommen. Sie zielt auf die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung ab, während die aktuellen Großinvestitionen die Profite weniger machtvoller Akteure im Sinn haben“, so sagt Brigitte Reisenberger von FIAN Österreich.

 Mangelnder Landzugang ist seit jeher eine der Hauptursachen für Hunger.

 „Die landlosen und landarmen Bauern und Bäuerinnen in den Ländern des Globalen Südens stellen den Großteil der unterernährten Menschen dar. Was sie brauchen, ist vor allem ein Stück Land, von dem sie sich selbst und in Würde ernähren können. Das Recht auf Nahrung ist als Menschenrecht in Artikel 11 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte völkerrechtlich verankert. Der Zugang zu natürlichen Ressourcen – Land miteingeschlossen – sind ein Menschenrecht, keine Ware“, so Brigitte Reisenberger von FIAN Österreich.

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