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Weitere Meldungen | FIAN Österreich

Food First Information and Action Network

Int. Menschenrechts-Organisation für das Recht sich zu ernähren

Stellenausschreibung

Projektleiter_in Menschenrechte ins Ernährungssystem

Zur Verstärkung unseres Teams im Büro in Wien suchen wir ab 1. März 2016 eine/n Projektleiter_in für das laufende Projekt „Menschenrechte ins Ernährungssystem“. Die Stelle hat einen zeitlichen Arbeitsumfang von 20 Wochenstunden und ist vorerst auf 6 Monate befristet. Wenn Sie Interesse an der unten beschriebenen Tätigkeit in einem kleinen, engagierten Team haben, senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis 11. Jänner 2016 ausschließlich per E-Mail an brigitte.reisenberger@fian.at[mailto:brigitte.reisenberger@fian.at]

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Gefahr: Instrumentalisierung der FAO-Leitlinien zu Land für Konzerninteressen

Öffentliche Stellungnahme

Weltweit schreitet Land Grabbing voran - mit teilweise verheerenden Auswirkungen auf die Menschenrechte lokaler Gemeinden. 2012 wurden die FAO-Leitlinien zum Zugang zu Land verabschiedet - auch um Land Grabbing etwas entgegen zu stellen. Nun ist FIAN ist als Teil einer breiten Allianz aus sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen besorgt über die zunehmende Auslegungen der Leitlinien im Interesse von Agrarinvestoren. In einem öffentlichen Statement an Staatenvertreter_innen und öffentliche Institutionen warnen wir vor einer unternehmensfreundlichen Interpretation der Leitlinien. Wir fordern eine dringend notwendige Anwendung der Leitlinien fokussiert auf die Rechte und Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.

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Kleinbäuerliche Strukturen fördern statt Konzernprofite

Neuer Infofolder

Bekämpfung von Hunger durch Agrarmultis? Bekämpfung von Mangelernährung durch Lebensmittelkonzerne? Diese Widersprüche in sich sind der neue Trend in der internationalen Zusammenarbeit: Strategische Partnerschaften zwischen Regierungen, UN-Organisationen und der Agrar- und Ernährungsindustrie. Auf dem Papier sollen Hunger und Mangelernährung im Globalen Süden bekämpft werden. In der Praxis dienen diese Partnerschaften aber vor allem den Interessen der Konzerne nach Zugang zu Agrarland, mehr Kontrolle über den Saatgutmarkt und Erschließung neuer Absatzmärkte. Wir lehnen diese Entwicklung vehement ab und fordern stattdessen die Beteiligung der größten und wichtigsten Investor_innen im Landwirtschaftsbereich an politischen Reformen, nämlich der kleinen Lebensmittelproduzent_innen selbst! In unserem neuen Infofolder könnt ihr lesen welche Allianzen es gibt, wie ihre Projekte ausschauen und warum dies aus menschenrechtlicher Sicht mehr als bedenklich ist.

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Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP

Kampagnenstart!

FIAN unterstützt die Kampagne "Bauern und Bäuerinnen gegen TTIP", welche möglichst vielen Bauern und Bäuerinnen die Chance geben soll, ihre Stimme gegen TTIP zu erheben. Es wird immer wieder betont, dass TTIP, CETA und Co. eine Chance für die europäische Landwirtschaft darstellen. Wir sehen diese Chancen nicht, sondern sind davon überzeugt, dass gerade die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich und der EU durch Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen massiv bedroht wird. Ein Großteil der Landwirtschaftsbetriebe in Österreich und der EU beteiligt sich nicht am Handel mit den USA. Diese Betriebe, die das Rückgrat der ländlichen Räume darstellen, würden durch den zunehmenden Konkurrenzdruck infolge des vermehrten Handels mit großindustriell hergestellten Produkten einem existenzbedrohenden Preiskampf ausgesetzt.

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Umfrage: Landpolitik in der europäischen Entwicklungszusammenarbeit!

Jetzt teilnehmen! Ohne Land keine Nahrung!

Obwohl in diesem Jahr die sogenannten Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) der Vereinten Nationen (VN) erreicht werden sollten, hungern immer noch täglich circa 800 Millionen Menschen. Einer der Hauptgründe hierfür ist der unzureichende Zugang zu Land.

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Philippinen: Teilerfolg bei Landumverteilung

Philippinen: Hacienda Matias

Die philippinische Regierung hat sich dazu verpflichtet, die Umverteilung der Landfläche der Hacienda Matias auf der philippinischen Halbinsel Bondoc zu beschleunigen. Am 2. Juli wurde die Umverteilung zugunsten eines Teils von Bäuerinnen und Bauern fortgesetzt, die seit 2004 Anspruch auf das Land haben. Dadurch soll deren Recht auf Nahrung gewährleistet werden. Trotz dieses Teilerfolges, ist die Umverteilung noch nicht abgeschlossen.

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Neue Filme im Verleihpaket!

Hunger.Macht.Profite.

Helft uns, die Inhalte und Debatten der Filmtage Hunger.Macht.Profite. weiter zu verbreiten und veranstaltet selbst Filmvorführungen in eurem Umfeld. Euch stehen in unserem Filmverleihpaket knapp 40 Filme aus den Hunger.Macht.Profite.-Filmprogrammen der letzten Jahre zur Verfügung. Mit diesem Filmpool könnt ihr selbst öffentliche Filmabende in eurer Gemeinde, Pfarrgruppe, eurem Jugendverein oder an eurem Stammtisch organisieren. Wir freuen uns auf viele weitere Filmvorführungen und Filmgespräche und wünschen schon jetzt spannende Filmminuten!

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Konzerne.Staudämme.Menschenrechte.

Tätigkeiten eines österreichischen Unternehmens im Ausland und damit verbundene extraterritoriale Staatenpflichten Österreichs

In vielen Fällen von Menschenrechtsverletzungen nehmen private Unternehmen eine unrühmliche Rolle ein. Sie verschmutzen zum Beispiel Böden und Flüsse, die der lokalen Bevölkerung als Lebensgrundlage dienen. Diese Unternehmen haben ihren Sitz oft außerhalb des Landes, in dem sie tätig sind, oder sind als transnationale Konzerne organisiert. Dieser Problematik widmet sich FIAN Österreich in einer neuen Studie. Am Beispiel des Unternehmens Andritz und seinen Aktivitäten in Brasilien und Laos wird aufgezeigt welche extraterritorialen Pflichten (ETOs) der österreichische Staat hinsichtlich der Aktivitäten österreichischer Unternehmen im Ausland hat und wo Handlungsbedarf besteht, um diesen Pflichten nachzukommen.

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Unternehmen an die Leine!

Erstmals tagt im UN-Menschenrechtsrat die Arbeitsgruppe zu Abkommen über Menschenrechte und transnationale Unternehmen.

Am 6. Juli trifft sich erstmals die neue zwischenstaatliche Arbeitsgruppe (IGWG) im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, um an einem neuen internationalen Vertrag zum Schutz der Menschenrechte in Verbindung mit Unternehmensaktivitäten zu arbeiten. FIAN Österreich setzte sich als Mitglied der so genannten Treaty Alliance für die Einrichtung solch einer Arbeitsgruppe ein und begrüßt daher deren Umsetzung durch den Menschenrechtsrat.

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Entwicklungsfinanzierung.Agribusiness.Menschenrechte.

Studie: Land Grabbing in Sierra Leone und Sambia

Entwicklungsfinanzierung aus Europa spielt eine wichtige Rolle bei der Expansion des Agribusiness in vielen afrikanischen Ländern. Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen unterstützen in vielen Ländern zunehmend landwirtschaftliche Großprojekte. Einige fördern so direkt Land Grabbing und setzen die Menschenrechte der lokalen Bevölkerung aufs Spiel. So geschieht es z.B. in Sierra Leone und Sambia - auch mit öffentlichen Geldern aus Österreich - wie unsere Studie zum Tehma untersucht. 

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Landkonzentration, Landgrabbing und der Widerstand in Europa

Publikation

In Europa gelten Landfragen kaum als problembehaftet, diese Studie offenbart jedoch eine andere Realität: Viele der im Zusammenhang mit der Landfrage bestehenden Probleme existieren auch in Europa, denn die Landkonzentration aufgrund von Landgrabbing und schrumpfendem Landzugang von Kleinbäuer_innen steigt auch hier stetig. Die auf Beispiele aus Deutschland und Österreich begrenzte vorliegende deutsche Fassung des vollständigen Berichts Land concentration, land grabbing and people’s struggle in Europe zeigt, wie viele der tiefgreifenden sozialen, kulturellen, politischen und ökonomischen Probleme bezüglich des Landzugangs auch in Europa ein Ursprung für aufkommende Kämpfe um Land sein können.

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Land Grabbing durch Entwicklungsfinanzierung

Infosheet: Agrartreibstoffe in Sierra Leone

In Sierra Leone werden für ein Projekt des Schweizer Unternehmens Addax BioEnergy riesige Landflächen für mehrere Jahrzehnte verpachtet . Über die Hälfte des Projektes wird durch Entwicklungsbanken finanziert. Das dort im großen Stil gepflanzte Zuckerrohr wird in Bioethanol verwandelt - in erster Linie, um die Nachfrage nach Agrartreibstoffen in Europa zu befriedigen. Leidtragender ist die lokale Bevölkerung, deren Recht auf Nahrung und Wasser verletzt wird. Mehr  zum Fall in unserem neuen Infosheet. 

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Kampagnenstart: „Hands on the Land“

Zugang zu Land als Schlüssel zum Recht auf Nahrung

*18.6.2015 Das derzeitige Agrarsystem begünstigt transnationale Konzerne und gefährdet kleinbäuerliche Strukturen. Es treibt Land Grabbing, Klimawandel, Hunger und Unterernährung weiter voran. Die neue gesamteuropäische Kampagne „Hands on the Land for Food Sovereignty“ stellt sich diesen Entwicklungen entgegen. „Hands on the Land“ rückt die Visionen und Bestrebungen derjenigen in den Mittelpunkt, die im Zentrum der Lösung für die Klima- und Nahrungskrise stehen: Die Kleinbauern und –bäuerinnen, Hirt_innen und Fischer_innen selbst. An der gemeinsamen Kampagne von 16 Initiativen, bäuerlichen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen ist auch FIAN Österreich beteiligt. „Hands on the Land“ wird innerhalb der nächsten drei Jahre Aufklärungs- und Lobbyarbeit betreiben - auch zu problematischen EU-Politiken.*

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Die Rechte auf Wasser und Land, ein gemeinsamer Kampf

Weltsozialforum Tunis

Das Weltsozialforum von 24. - 28. März 2015 in Tunis war ein zentraler Schritt hin zu einer weltweiten zivilgesellschaftlichen Allianz, die Kämpfe um Wasser und Land stärker als zuvor vereint.

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Land für Menschen - statt für Profite

Infofolder

Warum die Jagd nach Land den Hunger schürt und warum Menschenrechte den Vorrang vor Landdeals haben müssen, wird in unserem Infofolder anhand von Fällen verdeutlicht. 

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TTIP Stoppen!

Aktionstag + Infofolder

Streicht euch den 18. April 2015 dick im Kalender an – den Aktionstag gegen Deregulierungsabkommen wie TTIP, CETA, TiSA und TPP! FIAN Österreich ist Teil des Bündnisses www.ttip-stoppen.at. Wir haben einen neuen Infofolder verfasst, in dem die wesentlichen menschenrechtlichen Widersprüche von TTIP aufgezeigt werden. TTIP zielt darauf ab, Staaten daran zu hindern, ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar - TTIP Stoppen! 

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Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer_innen

Neuer Infosheet

Gerade diejenigen, die einen Großteil der weltweiten Lebensmittel produzieren, leiden am meisten Hunger: Kleinbäuer_innen. Grund dafür sind Diskriminierungen vielfacher Art und Weise. Gemeinsam mit La Vía Campesina, dem internationalen Verband der Kleinbäuer_innen, setzt sich FIAN seit 2002 für eine internationale Deklaration für die Rechte von Kleinbäuer_innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein.

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Infofolder: Extraterritoriale Staatenpflichten

Menschenrechte jenseits von Grenzen

Viele Verletzungen von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten haben ihren Ursprung weit entfernt von dem Ort, an dem sie stattfinden. Universalität ist ein Grundprinzip der Menschenrechte. Dennoch interpretieren viele Staaten ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen ausschließlich auf ihr eigenes Territorium beschränkt. In unserem neuen Infofolder werden die sogenannten Extraterritorialen Staatenpflichten (ETOs) und damit die menschenrechtlichen Verpflichtungen von Staaten gegenüber Menschen in anderen Ländern beschrieben.

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Der Kampf der Menschen für das Recht auf Nahrung

VIDEO

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Leitlinien zum Recht auf Nahrung veröffentlicht FIAN ein eindrucksvolles Video. Darin kommen jene Menschen zu Wort, die jeden Tag für das Recht auf Nahrung kämpfen. Obwohl es die Staaten sind, welche verantwortlich für die Realisierung von Menschenrechte sind, ist es die Pflicht jedes einzelnen von uns, sich für den Kampf und die Umsetzung dieser Rechte einzusetzen. An unterschiedlichen Orten haben Betroffene gezeigt, dass sie die entscheidende Kraft haben, ihr Recht auf Nahrung einzufordern und Wirklichkeit werden zu lassen. Nur wenn sich die Menschen mobilisieren und für ihre Rechte kämpfen, können mächtige Entscheidungsträger_innen für Menschenrechtsverletzungen und Missbrauch zur Rechenschaft gezogen werden.

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Right to Food and Nutrition Watch

Zehn Jahre Leitlinien zum Recht auf Nahrung: Kämpfe, Erfolge und Herausforderungen

Der *Right to Food and Nutrition Watch* ist der einzige internationale Bericht, der überwacht, ob Regierungen ihre Verpflichtung zur Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung erfüllen. Er ist damit ein Instrument, um nationalen und internationalen Entscheidungsträger_innen einen Spiegel vorzuhalten, damit sie in Zukunft ihre Entscheidungen an Menschenrechtsprinzipien ausrichten. Der Bericht bietet zudem eine Plattform für Menschenrechtsexpert_innen, zivilgesellschaftliche Akteure und soziale Bewegungen, sich über ihre Erfahrung auszutauschen. Der Watch erscheint in Englisch, Französisch und Spanisch und wird weltweit zum Welternährungstag in ca. 30 Städten vorgestellt. Der Watch erscheint 2014 zum siebten Mal. 

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‚Fortschritt‘ in der Neuen Allianz? Nicht für Afrikas Kleinbäuer_innen!

Stellungnahme der Zivilgesellschaft zur G8 New Alliance for Food Security and Nutrition in Africa

Ein Bündnis aus 91 zivilgesellschaftlichen Organisationen (darunter FIAN) kritisiert die G8-Initiative „Neue Allianz für Ernährungssicherheit“ scharf. Unter dem Deckmantel der Armutsbekämpfung werden Konzerninteressen befördert und Konzernmacht verfestigt. Die „Neue Allianz“ diskriminiert kleinbäuerliche, vielfältige und nachhaltige Ernährungssysteme, die das eigentliche Potenzial für Ernährungssicherung in Afrika darstellen.

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Arbeitsgruppe zu Rechten von Kleinbäuer_innen verlängert

UN-Menschenrechtsrat

27.6.2014 Noch mehr erfreuliche Nachrichten aus Genf: Auch die Resolution zur Verlängerung des Mandats der Arbeitsgruppe für eine Deklaration über die Rechte von Kleinbäuer_innen wurde angenommen! FIAN Österreich, die ÖBV-Via Campesina Austria und weitere haben sich dafür in den letzten Wochen bei der österreichischen Vertretung im Menschenrechtsrat stark gemacht (mehr Informationen dazu hier). Österreich hat bei der heutigen Abstimmung zwar nicht für die Resolution gestimmt, aber sich nun zumindest der Stimme enthalten. Bei der Abstimmung über die Einsetzung der Arbeitsgruppe hatte Österreich noch mit Nein gestimmt.

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Neues FOODFirst

Thema: Neuentdeckung der Grünen Revolution

Das aktuelle FOODFirst widmet sich der Neuentdeckung der Grünen Revolution. Die „Grüne Revolution“ – was ökologisch und zukunftsorientiert klingt und in den 60er Jahren begann, war laut dem Naturwissenschaftler Stephen Emmott in seinem Bestseller Zehn Milliarden in Wirklichkeit ein „Märchen“ und „die Geschichte von ein paar cleveren Menschen, die es für eine gute Idee hielten, um jeden Preis die Nahrungsmittelproduktion zu steigern, genauer: um den Preis, mehr Energie und mehr Chemikalien einsetzen zu müssen.“ In der ersten Ausgabe des FOODFirst in diesem Jahr geht es um die Frage, wie sie aussehen soll, die längst diskutierte zweite „Grüne Revolution“. Wird sie darin bestehen, noch mehr Pestizide einzusetzen und noch mehr Wasser zu verbrauchen, um noch schneller wachsende Pflanzen zu produzieren? Brauchen wir überhaupt eine zweite Grüne Revolution?

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TTIP-TPP-Protestbrief

an Faymann, Prammer und die österreichischen Abgeordneten zum EU-Parlament

FIAN Österreich hat sich zusammen mit ÖBV-Via Campesina Austria, Attac Österreich, Global2000, AG Globale Verantwortung, SÜDWIND und WIDE mit einem Protestbrief in Sachen Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) und Transpazifische Strategische Wirtschaftliche Partnerschaft (TPP) an Bundeskanzler Faymann, Nationalratspräsidentin Prammer und sämtliche österreichische Abgeordnete zum Europäischen Parlament gewendet. 

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BürgerInneninitiative: TTIP - Handelsabkommen EU - USA

Unterschriften bis Mitte März

Das geplante Freihandelsabkommen (auch TTIP genannt) zwischen EU und USA wird hinter verschlossenen Türen verhandelt. Die wahren Triebkräfte hinter dem Abkommen sind große Konzerne beiderseits des Atlantiks. Das Abkommen wird alle Lebensbereiche betreffen - von Lebensmitteln, über Datenschutz, öffentliche Auftragsvergabe, Zugang zu Medikamenten bis hin zu Umweltschutz. Investoren sollen die Möglichkeit erhalten, Staaten zu klagen. Damit drohen Gesetze zum Schutz von KonsumentInnen, ArbeitnehmerInnen und Umwelt und grundlegender Menschenrechte ausgehebelt zu werden. Attac Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, FIAN Österreich, Südwind und Global 2000 wollen eine öffentliche Diskussion über die Klagerechte von Investoren in Österreich vorantreiben.

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TTIP stoppen: Menschenrechte, Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit sind nicht verhandelbar

Übergabe Protestbrief an EU-Chefverhandler Garcia Bercero

Wien, 20.1.2014 Der Chefverhandler des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA, Ignacio Garcia Bercero, ist heute in Wien. FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, Global 2000 und Attac nutzen diese Gelegenheit, um einen Protestbrief zu übergeben. Die EU wird darin aufgerufen, von den Verhandlungen zum Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zurückzutreten. Die Kritik der als Chlorhühner verkleidete Aktivist_innen beschränkt sich keinesfalls auf die befürchtete Einfuhr von mit Chlor desinfizierten Hühnerbrüsten, mit Hormonen gefütterten Schweinen oder Genmais in die EU. Der europaweit zirkulierende Protestbrief formuliert breite Kritik an den Inhalten des geplanten Freihandelsabkommens und des Verhandlungsprozesses an sich.

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"Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität"

Neuauflage der Broschüre

Die aktualisierte und erweiterte Version der ersten Auflage thematisiert in 19 kurzen Artikeln und Grafiken Probleme und Widersprüche im globalen Lebensmittel- und Agrarsystem, sowie zahlreiche  Ideen, Ansatzpunkte und Alternativen. Dabei geht es um die aktuelle multiple Krise, das bedenkliche 'Greening' der Wirtschaft, die Macht der Supermärkte, die Frau in der Landwirtschaft, Migration und Landwirtschaft, Wegwerfgesellschaft, Recht auf Stadt, 'Commons', und solidarische Formen der Landwirtschaft wie CSA, FoodCoops, und vieles mehr. Die Broschüre steht im Kontext der österreichischen (und globalen) Bewegung für Ernährungssouveränität und des Nyéléni-Prozesses.  FIAN Österreich hat einen Artikel zum Recht auf Nahrung und Agrartreibstoffen beigesteuert.

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Right to Food and Nutrition Watch 2013

Alternativen und Widerstand gegen Politiken, die Hunger erzeugen

Das  „Jahrbuch zum Recht auf Nahrung 2013“ (Right to Food and Nutrition Watch), getragen von einer breiten zivilgesellschaftlichen Allianz, identifiziert Politiken, die den Hunger verstärken. Dazu gehört die umfassende Privatisierung von natürlichen Ressourcen wie Land und Saatgut durch die  problematische Allianz der Politik mit großen internationalen Konzernen und philanthropischen Stifungen. So nehmen die beteiligten Agrar-und Nahrungsmittelkonzerne entscheidenden Einfluss darauf, wofür öffentliche Gelder ausgegeben und wie Gesetze geschrieben werden. 

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FOODFIRST-Magazin Oktober 2013

Neues Magazin mit Schwerpunkt "Vienna+20"

Unser FOODFIRST-Magazin widmet sich in der neuesten Ausgabe dem Thema "Vienna+20". Mit einer Straßenaktion machte FIAN zu Beginn der Aktionswoche Vienna+20 deutlich: Staaten müssen Menschenrechte auf Kurs bringen anstatt sie untergehen zu lassen (siehe Titelbild)! Während der zivilgesellschaftlichen Vienna+20-Menschenrechtskonferenz ließen Organisationen und soziale Bewegungen aus aller Welt die Vision „Alle Menschenrechte für Alle“, das Motto der richtungsweisenden Wiener Weltmenschenrechtskonferenz von 1993, wieder aufleben.

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WAHLAKTION 2013

Positionierung der Parteien bei der Nationalratswahl zur Umsetzung von WSK-Rechten

Aus Anlass der kommenden Nationalratswahl ist das WSK-Rechte Forum und seine darin vertretenen Organisationen an der Position der wahlwerbenden Parteien zur Umsetzung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte interessiert, wie sie im gleichnamigen Internationalen Pakt festgeschrieben und in Österreich mit seiner Ratifikation 1978 in Kraft getreten sind.

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Aktionswoche Vienna+20:

Menschenrechte haben Vorrang

In der letzten Juniwoche stand Wien im Zeichen der Menschenrechte. Im Rahmen der Aktionswoche Vienna+20 fanden eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen statt. Die zivilgesellschaftliche Konferenz „Menschenrechte in der Krise“ am 25./26. Juni in Wien versammelte MenschenrechtlerInnen aus über 50 Ländern im Haus der Europäischen Union. Die 140 TeilnehmerInnen verabschiedeten eine Deklaration, die die Verwirklichung der Menschenrechte als erste Staatenpflicht hervorstreicht. Der Deklaration ist ein monatelanger Konsulationsprozess in zehn Vorbereitungsgruppen vorangegangen.

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Update: Studie zu Land Grabbing und Landkonzentration in Europa

Erweiterte Version nun verfügbar - 25.6.2013

*Land Grabbing ist nicht nur ein Problem des globalen Südens, sondern schreitet auch in Europa voran: Drei Prozent der Grundbesitzer kontrollieren die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen in Europa. Diese „Landeliten“ werden im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) aktiv durch öffentliche Gelder gefördert. Kleinbäuerliche Betriebe hingegen erhalten immer weniger Förderungen und werden zunehmend verdrängt. Eine gemeinsame Studie von European Coordination Via Campesina (ECVC) & Hands-Off The Land (HOTL) Alliance wurde nach der Erstveröffentlichung im April nun in erweiterter Form mit **13 Länderstudien neu aufgelegt. *

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Programm Vienna+20 Aktionswoche

Wien im Zeichen der globalen Menschenrechtsbewegung 24.-28. Juni 2013

Ende Juni steht Wien im Zeichen der globalen Menschenrechtsbewegung. Auf der zivilgesellschaftlichen Konferenz „Menschenrechte in der Krise“ am 25. und 26. Juni treffen sich MenschenrechtsaktivistInnen aus über 50 Ländern. Seit der Weltmenschenrechtskonferenz 1993 (Wien) sehen sich zusehends mehr Menschen weltweit mit einer Politik konfrontiert, die ihre Rechte missachtet und verletzt. Regierungen nehmen allzu oft den „Krisendiskurs“ zum Vorwand, ihren ersten und wichtigsten Pflichten nicht nachzukommen: Menschenrechte zu achten, zu schützen und zu gewährleisten.

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JA - zu den CFS-Tenure Guidelines, NEIN - zur Land Transparency Initiative

FIAN fordert von G8

Die G8 diskutieren derzeit eine 'Initiative zur größeren Transparenz von Landgeschäften und -nutzung', welche am kommenden G8 Gipfel im Juni 2013 eingeführt werden könnte. Diese Initiative wird Land- und Ressourcen Grabbing nicht stoppen. FIAN lehnt  sie daher gemeinsam mit sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit  ausdrücklich ab. Stattdessen rufen wir die G8 Mitglieder dazu auf, die Tenure Guidelines*, die vor einem Jahr UN-Welternährungsausschuss (CFS) verabschiedet wurden, umzusetzen.

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Neuer Beschwerdemechanismus ist in Kraft

Zusatzprotokoll für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte

Am 5. Mai trat das Zusatzprotokoll zum Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (OP-ICESCR) in Kraft. Mit dem Zusatzprotokoll können Betroffene von Verletzungen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte, wie des Rechts auf Nahrung, Gesundheit oder Wohnung, die in ihrem eigenen Land keine Wiedergutmachung erlangen, eine solche auf internationaler Ebene anstreben: Sie können nun eine Beschwerde beim UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (CESCR) einreichen.

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