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Pressemeldungen | FIAN Österreich

Food First Information and Action Network

Int. Menschenrechts-Organisation für das Recht sich zu ernähren

FIAN unterstützt bäuerliches Milch-Manifest: Überproduktion und Exportoffensive bedrohen Recht auf Nahrung

Wien 31.3.2016 FIAN Österreich unterzeichnete heute als Teil eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses mit Milchbäuerinnen und -bauern das Milch-Manifest der IG Milch, der ÖBV – Via Campesina Austria und der Grünen Bauern und Bäuerinnen am Milchfest am Morzinplatz in Wien.

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Honduras: Mord an Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres

Honduras

Wien, 7.3.2016 FIAN verurteilt den Mord an der bekannten Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres aus Honduras aufs schärfste und fordert Aufklärung, internationalen Druck und Sicherheit für Menschenrechtsaktivist_innen.

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Weltfrauentag: Frauenrechte stärken, um Mangelernährung zu bekämpfen

Weltfrauentag

(Wien 3.3. 2016) Hunger ist weiblich. Weltweit hungern nahezu eine Milliarde Menschen. 70 Prozent davon sind Frauen. Die meisten leiden an chronischem Hunger. Dies ist keine Folge eines Mangels an Nahrungsmitteln, sondern eine Folge der unzureichenden Durchsetzung ihrer Rechte, speziell ihrer Frauenrechte.

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#AGRARWENDE 2016 EINGELÄUTET! #BAUERNPOST

Plattform “Wir haben es satt” macht Reise in die Zukunft und feiert österreichische Agrarwende

*Im Jahr 2020 ist die Agrarwende hin zu einer ökologischen, nachhaltigen und fairen Landwirtschaft vollzogen. Die Wende wurde heute vor dem Austria Center eingeläutet.*

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Bäuerliche Organisationen aus Österreich und Indien einig: Produktionssteigerung und Exportoffensiven bieten keine Perspektive für den angeschlagenen Milchsektor

 

Mit Solidarität zwischen den bäuerlichen ErzeugerInnen und regionaler Vermarktung aus der Krise

Wien, 13.1.2016 Die Liberalisierung der Milchmärkte, deren jüngster Schritt die Abschaffung der Milchquotenregelung war, bedroht die Existenz vieler milchproduzierender Betriebe in ganz Europa. Die propagierten Lösungen – Produktivitätssteigerungen und Exportorientierung – setzen die bäuerliche Milchproduktion aber auch global unter Druck. Auf Einladung des Bündnisses „Hands on the Land for Food Sovereignty“, dem auch die Menschenrechtsorganisation FIAN angehört, reist derzeit Kannaiyan Subramaniam, Milchbauer aus Tamil Nadu in Südindien durch Europa.

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Pariser Klimavertrag kein Grund zum Feiern

Kritik an fehlender Verbindlichkeit und falschen Lösungen

*Für die österreichische Bewegung „System Change, not Climate Change!“ ist das Pariser Klimaabkommen kein Grund zum Feiern - eine Analyse, die soziale Bewegungen weltweit teilen. Was als Erfolg verkauft wird, beinhaltet keinerlei verpflichtende oder gar einklagbare Sanktionen zur Emissionsreduktion, keine konkreten Maßnahmen und keinen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Der Vertrag trägt die Handschrift der großen Klimaverschmutzer und Konzerne und verschweigt die Ursachen und Verursacher der Klimakrise (1). Er untergräbt die Rechte der bereits jetzt vom Klimawandel am stärksten gefährdeten Menschen.*

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Profit-Interessen dominieren Klimagipfel in Paris

NGO-Bündnis: Klimakrise ist die Folge unseres Wirtschaftssystems

Wien, 24.11. Mit einer Aktion vor dem Parlament verdeutlicht heute ein breites NGO-Bündnis (1), wie sehr Profit-Interessen multinationaler Konzerne und des Finanzsektors die Klimaverhandlungen in Paris dominieren. Das Bündnis fordert einen Systemwandel, der an den Ursachen des Klimawandels ansetzt. 

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Mangelernährung braucht keine High-Tech-Lösungen

Neuer Right to Food and Nutrition Watch veröffentlicht

*Einfluss von Lebensmittelkonzernen nimmt zu, Industrie schlägt aus Mangelernährung Profite*

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NEIN zur „Climate Smart Agriculture”

Über 350 Organisationen in Österreich und weltweit rufen zum Umdenken in der Landwirtschafts- und Klimapolitik auf

*Wien, 23.9.2015 Ein Jahr nach der Gründung der „Global Alliance for Climate Smart Agriculture” (GACSA) sprechen sich über 350 Organisationen aus aller Welt massiv gegen die Konzepte, die Programme und die Agenda der Allianz aus. In Österreich wird die Kritik von ÖBV-Via Campesina, Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, FIAN Österreich, Südwind, Welthaus Graz und der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission unterstützt.*

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Filmstart Landraub:

Investitionen in den Hunger stoppen

Wien, 11.9.2015 Anlässlich des Kinostarts des Dokumentarfilms „Landraub – Der Film“ am 18.9. kritisiert FIAN Österreich fatale Investitionen in den Hunger. Der Film erzählt von den Folgen des globalen Landraubs und lässt die Verlierer_innen hinter den Landdeals zu Wort kommen. Zu vielen im Film thematisierten Fällen ist FIAN aktiv – in Sierra Leone, Kambodscha oder Rumänien.In Kooperation mit den Filmtagen Hunger.Macht.Profite. werden in ausgewählten Kinos Filmgespräche mit FIAN Österreich angeboten, um über die Hintergründe von Land Grabbing sowie Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

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G7-Gipfel: Neue Allianz für Ernährungssicherung fördert Konzerndominanz in Afrika

Maßnahmen unter dem Deckmantel der Hungerbekämpfung gefährden Recht auf Nahrung

*Wien/München, 05.06.2015 – Im Vorfeld des G7-Gipfels vom 7. - 8. Juni in Elmau bekräftigt FIAN: Die G7 besitzen keine demokratische Legitimation, um über zentrale Weichenstellungen der Welternährung zu entscheiden. Die G7-Initiative „Neue Allianz für Ernährungssicherung“ hat sich zwar die Hungerbekämpfung in Afrika auf die Fahnen geschrieben, im Vordergrund steht aber die Förderung des Agrobusiness aus den G7-Staaten.*

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Mailand: Expo als Showbühne der Agrarkonzerne

FIAN erteilt der Milan Charta eine Absage

Wien/Mailand, 03.06.2015 - Die Expo in Mailand ist eine Showbühne großer Agrar- und Lebensmittelkonzerne, die den internationalen Markt für Lebensmittel, Saatgut, Pestizide und chemischen Dünger kontrollieren. Die im Zuge der Expo veröffentlichte Milan Charta macht besonders deutlich, wessen Interessen auf der Expo propagiert werden.

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Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands heute auch im Zeichen der Freihandelsabkommen

Landwirtschaft durch TTIP und CETA in Gefahr

Wien/international - 17. April: Der diesjährige internationale Tag des Kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht heuer auch im Zeichen der Proteste gegen bestehende und geplante Handelsabkommen wie TTIP und CETA. Bestehende Handelsabkommen zeigen jetzt schon, dass gerade Kleinbauern und -bäuerinnen weltweit verlieren.

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Ende der Milchquote bedroht Milchbäuer_innen in Nord und Süd

Menschenrechte statt Milchschwemme

Wien, 31.3.2015 Mit 1. April gehört die Milchquote der Geschichte an. Die Milchproduktion in der EU wird fortan dem Spiel der Märkte überlassen. Die Zeche dafür zahlen kleine Milchproduzent_innen in Österreich, aber auch ihre afrikanischen oder asiatischen Kolleg_innen.  Heute protestieren daher österreichische Milchbäuer_innen in Wien. FIAN Österreich und die ÖBV – Via Campesina Austria unterstützen den Protest und fordern eine Agrar- und Milchmarktpolitik, die auf Solidarität, auf dem Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität aufbaut.

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Plattform „Wir haben es satt!“ fordert Kehrtwende der österreichischen Agrarpolitik

Klare Absage an Wachstums- und Exportorientierung

Wien, 26.1.2015 Bei der heutigen Aktion anlässlich des Agrarpolitiktags der Wintertagung des Ökosozialen Forums fordern die VertreterInnen der Plattform “Wir haben es satt!“ eine „längst fällige Kehrtwende der österreichischen Agrarpolitik“. Der Agrarpolitiktag behandelt heuer die Themen „Bioökonomie“ und „Märkte im Wandel“. Angesichts der Überschussproduktion in wichtigen Sektoren der österreichischen Landwirtschaft (z.B. Milch) und daraus resultierenden Absatzproblemen bzw. Preiswettkämpfen propagieren die agrarpolitischen EntscheidungsträgerInnen verstärkt den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen sowie den Export auf zunehmend außereuropäische Märkte.

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Schlüssel zu Hungerbekämpfung: Kleinbäuerinnen und -bauern stärken

Schlüssel zu Hungerbekämpfung

Wien, 15.10.2014 Anlässlich des Welternährungstags (16.10.) kritisieren FIAN Österreich und Brot für die Welt die wachsende Kontrolle kapitalstarker Agrar- und Lebensmittelkonzerne über das globale Ernährungssystem. Dabei ist politische Partizipation und Stärkung der Investitionsfähigkeit von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern der Schlüssel zu nachhaltiger Hungerbekämpfung.

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Land Grabbing in Osteuropa

Die Rolle österreichischer Unternehmen

Besonders in Osteuropa schreiten Landkonzentration und Land Grabbing rapide voran. Aktuelle Recherchen von FIAN Österreich zeigen: Auch österreichische Akteure mischen im Wettlauf um Land mit und eignen sich im großen Stil Land in Rumänien, Serbien und Ungarn an. Die Bäuerinnen und Bauern vor Ort profitieren vom Investitionsboom kaum, ganz im Gegenteil. 

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UN-Menschenrechtsrat stimmt für verbindliche Regulierung von transnationalen Konzernen

Großer Schritt für das Ende der Straflosigkeit von Menschenrechtsverstößen von Unternehmen

Genf, 27. Juni 2014 Der UN-Menschenrechtsrat hat gestern eine Resolution für eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe zur verbindlichen Regulierung von transnationalen Unternehmen angenommen. Trotz des starken Widerstands der EU und der USA stimmten 20 Mitgliedsstaaten des Menschenrechtsrats für die Resolution, 13 Staaten enthielten sich der Stimme. Österreich stimmte gegen die Resolution.

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Unternehmen brauchen verbindliche Menschenrechtsstandards

NGOs fordern klare Haltung Österreichs im UN-Menschenrechtsrat

Wien, 8.5.2014 Heute appelliert eine globale Allianz von 500 zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Treaty Alliance, an alle Mitgliedsstaaten des UN Menschenrechtsrats - darunter Österreich - sich in der Juni-Sitzung für die verbindliche menschenrechtliche Regulierung von Unternehmen einzusetzen. Auch österreichische NGOs fordern in einem offenen Brief an die österreichische Regierung sich bei der kommenden Abstimmung im Menschenrechtsrat für verbindliche Menschenrechtsstandards für Unternehmen stark zu machen.

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TTIP: Investor-vs.-Staaten-Schiedsgerichtsverfahren sind Angriff auf Rechtsstaatlichkeit

Verhandlungspause sind nur erster Schritt in richtige Richtung

Wien, 21.1.2014 Die angekündigte TTIP-Verhandlungspause zum besonders problematischen Teil der Investor-vs.-Staaten-Schiedsgerichtsverfahren (Investor-to-State Dispute Settlement, ISDS) sind ein Schritt in die richtige Richtung. Die breiten Proteste der Zivilgesellschaft zeigen erste Erfolge. Grundlegende Menschenrechte drohen durch TTIP ausgehebelt zu werden. FIAN International hat dazu eine internationale Protestbriefaktion gestartet. Gestern wurde das Schreiben, das die TTIP-Verhandlungen unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten ablehnt, in Wien an EU-Chefverhandler Garcia Bercero übergeben.

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TTIP: Chlorhühner übergeben Protestbrief an EU-Chefverhandler

Menschenrechte, Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit sind nicht verhandelbar

*Wien, 20.1.2014 Der Chefverhandler des geplanten EU-USA Freihandelsabkommens (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP), Ignacio Garcia Bercero, ist heute in Wien. FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria und Attac nutzen diese Gelegenheit, um einen Protestbrief zu übergeben. Sie fordern die EU dazu auf von den Verhandlungen zurückzutreten.*

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Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte in Österreich

UNO stellt schwere Mängel fest

*Wien 5.12.2013: Die vierte Prüfung Österreichs durch das UN WSK Komitee ist abgeschlossen. **Mit 25 Empfehlungen reagierte das ExpertInnengremium der UNO auf den zivilgesellschaftlichen Parallelbericht des WSK Rechte Forums unter Federführung von FIAN Österreich.*

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NGOs bringen menschenrechtliche Defizite Österreichs vor den UN-Sozialausschuss

Staatenprüfung Österreichs in Genf

*Genf/Wien 20.11.2013 VertreterInnen des WSK-Rechte Forums nützen die Gelegenheit der Staatenprüfung Österreichs am 20. November vor dem UN-Komitee für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, um sich Unterstützung für ihre Anliegen von höchster Stelle zu holen. Auch im Bereich internationaler Wirtschaftsbeziehungen und der Entwicklungszusammenarbeit hat Österreich menschenrechtliche Verpflichtungen einzuhalten.*

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Zahlenzauber - wirklich weniger Hunger?

"Positivtrend" ist trügerisch

Wien, Berlin 11.10.2013. Im Vorfeld des Welternährungstages hat die FAO ihre neue Schätzung zu den Hungerzahlen veröffentlicht. Sie geht von 842 Millionen hungernden Menschen weltweit aus - einem Rückgang um 26 Millionen. FIAN rät jedoch zu großer Vorsicht bei der Nutzung dieser Zahlen. Die vermittelte Hoffnung ist trügerisch, da diese Zahl vor allem einer neuen Methodik geschuldet ist. Die Effekte steigender Nahrungsmittelpreise werden in der neuen Methodik kaum berücksichtigt.

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Schattenbericht 2013

Menschenrechte sind kein Einsparposten: Bericht fordert Paradigmenwechsel

Wien, 17.9.2013 In wenigen Wochen wird der österreichische Staatenbericht über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte vor dem zuständigen UN-Komitee in Genf geprüft. Aus diesem Anlass präsentierte das NGO-Bündnis WSK-Rechte Forum heute einen Schattenbericht als zivilgesellschaftliche Gegendarstellung zum Regierungsbericht. 

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Launch: „Globales Netzwerk für das Recht auf Nahrung“

Launch: „Globales Netzwerk für das Recht auf Nahrung“

*Am 24. Juni stellt sich in Wien das „Globale Netzwerk für das Recht auf Nahrung“ erstmals der Öffentlichkeit vor. Das Recht auf Nahrung ist eines der am meisten verletzten Menschenrechte weltweit. Netzwerkmitglieder aus Asien, Afrika, Europa und Amerika berichten von ihren lokalen und nationalen Erfahrungen im Kampf gegen Verletzungen des Rechts auf Nahrung.  Sie erklären warum dieses Netzwerk gerade heute dringend gebraucht wird.*

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FIAN: Starke Kritik an falschen Lösungen der G8 zur Hungerbekämpfung

Wien, 17.6.2013 Gerade werden rund um den G8-Gipfel in Nordirland  eine Land-Transparenz-Initiative und die weitere Ausdehnung der „New Alliance for Food Security and Nutrition“ diskutiert.  FIAN weist diese Scheinlösungen als völlig ungeeignet im Kampf gegen Armut und Hunger zurück. 

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Beschwerdeverfahren zum UN-Sozialpakt tritt in Kraft

Österreichische Bundesregierung verweigert Ratifizierung

Wien, 6. Februar 2013. Uruguay hat gestern bei den Vereinten Nationen als zehnter Staat die Ratifikation des Individualbeschwerdeverfahrens zum Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) hinterlegt. Damit tritt in drei Monaten ein Beschwerdeverfahren in Kraft, mit dem sich Menschen, die sich in ihren Sozialen Menschenrechten verletzt sehen, nach Ausschöpfung der nationalen Rechtsmittel an die Vereinten Nationen wenden können. Die österreichische Bundesregierung verweigert  bisher die Ratifikation des entsprechenden Zusatzprotokolls.

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24h-Yoga-Marathon um den Globus zu Gunsten des Rechts auf Nahrung und FIAN

World Yoga Day 2013

Wien, 8.2.2013 „Wir sind sehr dankbar und begeistert, dass der World Yoga Day 2013 zu Gunsten von FIAN International stattfindet”, so FIAN Generalsekretär Flavio Valente. „Es ist sehr motivierend für unsere Arbeit, zu wissen, dass tausende Yogis rund um den Globus ihre Yoga-Session der Verteidigung der Menschenrechte, speziell dem Recht auf Nahrung, widmen.”

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Aktiv für Menschenrechte! Offener Brief fordert Bundespräsident Heinz Fischer zum Handeln auf

20 Jahre nach der Wiener Menschenrechtskonferenz

*Wien, 7.12.2012.* Im Juni 2013 jährt sich die bahnbrechende UNO-Menschenrechtskonferenz von Wien zum 20. Mal. Damals wurden unter anderem die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte anerkannt und für Frauenrechte wichtige Meilensteine gesetzt. FIAN Österreich fordert Bundespräsident Heinz Fischer auf, dieses Jubiläum nicht einfach zu ignorieren, sondern für die Menschenrechte aktiv zu werden und sich für Veranstaltungen zu Wien+20 stark zu machen.

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EU-Agrarreform: Protestbrief an EU-Kommissar Cioloş übergeben

Plattform „Wir haben es satt!“ fordert radikale Wende in der EU-Agrarpolitik

Perchtoldsdorf, 26. November 2012 - Die Verhandlungen über die Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP) gehen in die heiße Phase. Landwirtschaftsminister Berlakovich verweigert dabei den Dialog mit ihm nicht genehmen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Er verstößt damit gegen den von der EU-Kommission vorgeschriebenen Beteligungsprozess.*

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UN-Komitee (CEDAW) nimmt die togolesische Regierung in die Pflicht

Ernährungsunsicherheit von Landfrauen in Togo

Genf, November 2012 - Das UN-Komitee für die Beseitigung der Diskriminierung der Frauen (CEDAW) hat klare Empfehlungen an den togolesischen Staat ausgesprochen: Togo soll sicherzustellen, dass Landverträge mit ausländischen Unternehmen nicht zu Zwangsräumungen, internen Vertreibungen und erhöhter Ernährungsunsicherheit von Frauen und Mädchen führen.

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Welternährungstag: Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!

Patente gefährden das Recht auf Nahrung

Wien, 16.10.2012. Anlässlich des heutigen Welternährungstages organisierten NGOs und bäuerliche Organisationen eine Kundgebung vor dem Europäischen Patentamt am Rennweg in Wien. In der im Patentamt übergebenen Petition forderten sie, Patente auf konventionelle Züchtungen abzulehnen und erneuerten ihre Forderung, keine weiteren Patente auf lebende Organismen zuzulassen.

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Wende in den globalen Entscheidungsmechanismen zu Ernährung nötig

OCCUPY THE FOOD SYSTEM!

Wien (11.10.2012) – Der „Right to Food and Nutrition Watch 2012“ wurde am Mittwochabend von FIAN Österreich und „Brot für die Welt“ in Wien präsentiert. Der globale Bericht mit dem Titel „Who Decides About Global Food and Nutrition? – Strategies to Regain Control“ zeigt auf, dass es unmöglich ist, die Ursachen des Hungers zu bekämpfen, ohne die bestehenden Machtverhältnisse anzutasten.

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NGO-Bündnis fordert: Umfassende Neuorientierung der Agrartreibstoffpolitik

Einmischen statt Beimischen

*Mit etwas Verspätung ist nun auch Umweltminister Berlakovich in Sachen Agrotreibstoff-Beimischung der neuen EU-Linie gefolgt. Das Netzwerk Agrotreibstoffe verbucht das vorläufige Aussetzen der E10 Einführung in Österreich als einen wichtigen Etappensieg. Damit wurden Teilforderungen einer laufenden Petition an das österreichische Parlament erfüllt. In der heutigen Pressekonferenz warnt das NGO-Bündnis aber davor, nun aus Unwissenheit und Ignoranz weitere Fehler zu begehen.*  

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Erneute Gewalt gegen Bauerngemeinschaften in Honduras

Bajo Aguán

Wien/Köln, 4. September 2012. FIAN verurteilt in einem gemeinsamen Statement mit 13 weiteren Nichtregierungsorganisationen die erneute staatliche Gewalt in Honduras gegen die Bauerngemeinschaften von Bajo Aguán. In den letzten Wochen wurden ein Mensch bei den Auseinandersetzungen getötet, mehrere andere verletzt oder inhaftiert.

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Neuer Film "Coffee to go" erinnert an blutige Vertreibung in Uganda

Mubende

Wien/Köln, 20. August 2012. Der heute veröffentlichte Film „Coffee to go – Mit dem Geschmack der Vertreibung“ erinnert zum elften Jahrestag an eine blutige Vertreibung in Uganda: Am 19. August 2001 vertrieb die ugandische Armee die Bevölkerung mehrerer Dörfer in der Nähe von Mubende von ihrem Land. Bis heute wurden die Betroffenen nicht entschädigt.

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Öffentliche Anhörung offenbart Ausmaß der Gewalt gegen Bauerngemeinschaften

HONDURAS

Wien, 4. Juni 2012. Morde, Gewalt, Entführungen – Bauern und Journalisten in Bajo Aguan (Honduras) leben gefährlich. Die menschenrechtliche Situation vor Ort ist ernst. Zu diesem Schluss kam am Donnerstag eine von FIAN und acht anderen Nichtregierungsorganisationen (NRO) getragene öffentliche Anhörung in der Bezirkshauptstadt Tocoa, an der auch Beobachter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, der interamerikanischen Menschenrechtskommission und der Europäischen Unionteilnahmen. Mit 18 Forderungen rufen die NRO die honduranische Regierung und die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf.

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FAO-Leitlinien zu Land

Wichtiger erster Schritt, jetzt müssen Regierungen sie anwenden

Rom/Wien, 13.5.2012 Vom Komitee für Welternährungssicherung (CFS)  wurden am Freitag Leitlinien über die Steuerung der Nutzung von Land, Fischgründen und Wäldern verabschiedet. Sie haben das Ziel die lokale Bevölkerung besser vor Land Grabbing zu schützen. FIAN begrüßt die Adoption der Leitlinien, bemängelt aber die Verankerung von Menschenrechten im Dokument.

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Land für Menschen, nicht für Profite!

Globaler Aktionstag

*Wien, 17.4.2012* – Am internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands unterstützt FIAN Millionen von LebensmittelproduzentInnen in ihrem Kampf um Land. Im November 2011 wurde in Nyéléni, Mali eine Globale Allianz gegen Land Grabbing gründet und ein weltweiter Aktionstag gegen Landraub für den 17. April 2012 ausgerufen. Aktuelle Schätzungen sprechen von über 200 Millionen Hektar Ackerland, die sich seit 2000 vor allem die Privatwirtschaft angeeignet hat.

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